RSV - Die Betreuer

 

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Robert ROSAR

Nicht mehr wegzudenken aus dem Fussballbild des RSV Steinbach-Dörsdorf. Der aus Otzenhausen stammende Robert ist nicht nur Betreuer sondern auch Freund und Kamerad unserer Mannschaft. 'Jabber' besticht nicht nur durch sein phänomenalles Zahlengedächtnis (er kennt 'seine' Spieler auch diejenigen die schon lange nicht mehr aktiv sind alle an den Geburtsdaten) sondern ist auch bekannt, dass er gern mit seinen "Buwen" , wie er die Spieler liebevoll nennt, gern mal das ein oder andere Gläschen trinkt. Wir hoffen dich noch lange bei Gesundheit zu haben, denn solange hast du versprochen dein Betreueramt auszuüben .... Danke Jabber für deine souveräne Arbeit .... mach noch lange weiter so .

Artikel aus dem saar.amateur vom 15.Feb.05

Die "gute Seele" des RSV

Meistens sind es die Akteure auf dem Rasen, die im Rampenlicht stehen. Doch zu einem gut funktionierenden Verein gehört vielmehr als nur Erfolg auf dem Platz. Oft sind es die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die mit viel Enthusiasmus wichtige Arbeit verrichten.

Ein solcher ehrenamtlicher Mitarbeiter ist Robert Rosar. Der 65-Jährige ist aus dem Fußballgeschehen beim RSV Steinbach-Dörsdorf nicht mehr wegzudenken. Rosar, der aus Otzenhausen stammt, ist sozusagen die "gute Seele" des RSV. Dort übt er nicht nur die Ämter des Betreuers und Platzwartes in Personalunion aus, sondern gilt auch als engster Freund und Vertrauter der Mannschaft. Seit 45 Jahren ist Rosar Mitglied des Clubs und hütete seit 1960 in über 300 Punktspielen das Steinbacher Tor.

Seine "zweite Karriere" als Betreuer der Zweiten und später der ersten Mannschaft startete der bekennende Fan des FC Bayern München im Jahr 1971. Und diese Tätigkeit übt er auch noch heute mit großer Begeisterung aus. "Dat senn doch alles mei Buwe!", pflegt "Jabber", wie er in Vereinskreisen genannt wird, oft zu sagen. In diesen über 33 Jahren hat Robert Rosar, der über ein phänomenales Zahlengedächtnis verfügt und alle Geburtsdaten der aktuellen und ehemaligen Steinbacher Spieler kennt, kaum ein spiel seiner Mannschaft verpasst. Er sah viele Trainer kommen und gehen und durfte einige Meisterschaften mit "seinem" Team feiern. Auch seine zweite "Beschäftigung als Platzwart" erledigt "Jabber", der im Fernsehen keinen Western-Film verpasst und eine Vorliebe für Eintöpfe hat, mit Bravour. "Keiner grenzt einen Fußballplatz so schön ab wie Robert. Seine Linien sind im wahrsten Sinne des Wortes, wie an der Schnur gezogen", bestätigt RSV-Pressesprecher Günter Jung. Zudem gilt Robert Rosar als sehr gesellig und über die s als echte Stimmungskanone. Mit seinen Sangeskünsten und seinen exzellenten Einlagen als begnadeter Mundharmonika-Spieler hat er schon einiges an Stimmung in die Clubheime der Bezirksliga Nord gezaubert. Daher stammt auch seine einzige Schwäche: "Ich lasse mich an der Theke gerne zu lange aufhalten", so Rosar. Zu seine großen Stärken zählt ohne Zweifel die Zuverlässigkeit und sein jugendlicher Elan. "Robert ist immer da, wenn man ihn braucht. Ihm ist nichts zuviel", bestätigt Günter Jung.

Wenn man Robert Rosar sucht, trifft man ihn oft beim "Schudler", einer Gaststätte in Steinbach, an. Dort geht er seiner zweiten Lieblingsbeschäftigung nach Fußball, dem "Bauer-Spielen", nach. Doch trotz aller Hobbys und Aktivitäten steht seine zwei Jahre jüngere Frau Marianne, die er liebevoll "Janni" nennt und mit der er drei Töchter hat, immer an erster Stelle. Die Antwort des pensionierten Bergmannes auf die Frage, welche drei Dinge er auf eine einsame Insel mitnehmen würde, ist daher nicht überraschend. "Nur meine Frau", so Rosar. Doch dort wäre es "Jabber" auf Dauer aber sicher viel zu ruhig. "Solange er bei guter Gesundheit bleibt", so sein Versprechen, "wird er dem RSV Steinbach-Dörsdorf als Betreuer, Platzwart und Stimmungskanone" weiterhin treu bleiben - sehr zur Freude des gesamten "RSV-Familie".

 

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