RSV - Chronik

 

Blick in die Vereinsgeschichte des FV Steinbach vor Bestehen der SG und des jetzigen RSV
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Blick in die Vereinsgeschichte

Die Angaben zur Geschichte des Vereins zwischen 1919 und 1988 (Teil 1) basieren auf Recherchen unseres leider verstorbenen Ehrenmitgliedes Leo Barth sen., dem an dieser Stelle noch einmal ein großer Dank gebührt für seinen interessanten Blick in die Vereinsgeschichte des Fußballvereins Steinbach. Die Daten und Fakten aus der jüngeren Vereinsgeschichte (1989 bis 2003) hat Günter Jung ("Jumbo")zusammengetragen.Teil 2 wurde anläßlich der Festschrift zum Heimatfest verfasst und beinhaltet in Kurzfassung Teil 1 (1919 - 1988. Im Anschluss daran findet ihr die Chronik der Jahre 1989-2003)

Für einen Verein der Größenordnung, wie die des Fußballvereins Steinbach bedeutet ein langjähriges Bestehen eine abwechslungsreiche Geschichte, in der es Höhen und Tiefen gab. Neben großen Erfolgen waren auch Abstiege nicht zu vermeiden. Erfreulich dennoch, daß sich immer wieder Männer fanden, die einen neuen Aufschwung des Vereins schafften und sein Bestehen auch in den Kriegsjahren 39/45 sicherten. Großen Wertlegte man nach dem 2. Weltkrieg bis heute auf die Jugendarbeit.

Vätern und Müttern, Frauen und Ehefrauen, die immer wieder Verständnis für die Arbeit im und für den Sportverein aufbrachten, sei an dieser Stelle besonders gedankt. Schon vor dem 1. Weltkrieg, im Jahre 1911, wurden versuche unternommen, einen Sportverein ins Leben zu rufen. Als die Anstrengungen erste Erfolge zeigten, vereitelte der Ausbruch des Krieges die Gründung des Vereins. Erst wieder im Jahre 1919, wenigeMonate nach Beendigung des 1. Weltkrieges, waren es Heinrich Schmitt, Jakob Kuhn, Johann Ebner, Jakob Schmitt, Peter Schuh und Alban Kirsch, die sich ernstlich bemühten, einen Sportverein ins Leben zu rufe. Aus 13 Interessenten setzte sich der erste Vorstand wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Heinrich Schmitt
Schriftführer Jakob Kuhn
Kassenführer Franziskus Kuhn

Die erste Satzung, damals noch Statuten genannt, des Sportvereins "L-Friede" wurde am 29. Juli 1921 erstellt und vom Bürgermeisteramt in Eppelborn genehmigt. Zu dieser Zeit führte den Verein "L-Friede" folgender Vorstand:

1. Vorsitzender Heinrich Schmitt
2. Vorsitzender August Balzer
Schriftführer Heinrich Linnenbach
Kassenführer Franziskus Kuhn
Beisitzer Theodor Jung
Kassierer Jakob Ohlmann

Dem Verein gehörten 25 Mitglieder an : Heinrich Schmitt, Georg Kirsch, August Balzer, Heinrich Linnenbach, Franziskus Kuhn, Jakob Ohlmann, Theodor Jung, Jakob Salm, Josef Schmitt, Josef Balzer, Alois Kirsch, JosefSchneider, Johann Linnenbach, Julius Becker, Peter Backes, Jacob Schmitt, Alois Schmitt, Johann Hell, Wendel Mayer, Michel Kirsch, Julius Balzer, Nikolaus Ohlmann, Jakob Kirsch, Alban Kirsch und Johann Ebner.

Der monatliche Beitrag betrug 5 Frs. Für aktive Mitglieder und 1 frs. Für jugendliche Mitglieder. Das Vereinslokal befand sich in der Gaststätte Wwe. Kirsch. Der Verein durfte laut Satzung nicht aufgelöst werden,so lange ihm noch 10 Mitglieder angehörten. Die Vereinsfarben waren schwarz-weiß-rot. Von einem Spielbetrieb wie heute konnte damals noch keine Rede sein. Dies war erst 1929 der Fall.

In den 20'er Jahren schloß man Freundschaftsspiele mit den bis dahin bestehenden Vereinen ab. Lastwagen der Brauereien waren für die Spieler das Transportmittel. Soweit der Platz noch reichte, war es für jeden Fan eine Ehre, mitgenommen zu werden.

1932 errang der Sportverein "Elfriede" seine 1. Meistertitel mit einem 1:0 Erfolg in Hasborn gegen Hasborn. Die Meisterschaft wurde getrübt, weil in diesem Spiel Alban Schu (Preise Mätzi) einen Schienbeinbruch erlitt.Erwähnenswert ist, daß in den 20'er und frühen 30'er Jahren vier Brüder der Fam. Schuh (Alois, Peter, Viktor und Alban), drei Brüder der Fam. Berwian (Johann, Alois (Oster) und Josef), drei Brüder der Fam. Nicolay(Alfred(Polli), Willi und Peter) zwei Brüder der Fam. Schmitt (Alois und Viktor), zwei Brüder der Fam. Balzer (Eduard und Ferdi) und zwei Brüder der Fam. Schmidt (Peter (Regler) und Ebbi) gespielt haben.

Leider liegen aus den Jahren 1921 bis 1941 keine weiteren Unterlagen mehr vor. Von mündlichen Überlieferungen blieb erhalten, daß nach dem Wegzug von Keinrich Schmitt im Jahre 1937 nach Hamburg,Peter Müller und Johann Linnenbach den Verein lange führten, und daß Schulleiter Josef Lück sich um den Schulfußball, aber auch um den aktiven Fußball in Steinbach verdient machte.

1931 wechselte der Verein sein Vereinslokal und zog ins Gasthaus Graf. Weite Strecken mußten zur Absolvierung der Punktspiele zurückgelegt werden. Steinbach spielte in der Kreisklasse zusammen mit Fischbach, Sulzbach,Altenwald u.a.m.. Als einziger Nicht-Steinbacher Einwohner spielte in der Mannschaft Peter Daub als Torhüter. Nach der Saarabstimmung 1935 änderte der Verein sein Trikot. Man trug nur ein weißes Trikot mit rotemBrustring.

Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde der Sportverein "Elfriede" Steinbach geschwächt. Viele gute Fußballerspieler wurden unter die Fahnen gerufen. Der Verein verdankte es Viktor Schmitt, daß er seinenSpielbetrieb nicht einstellen mußte. Schmitt gründete im Jahre 1944 die Notspielgemeinschaft Schaumberg mit Sitz in Steinbach.

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges wurde die Notspielgemeinschaft Schaumberg im juni 1945 aufgelöst. Der Sportverein "Elfriede" Steinbach bestritt sein erstes Freundschaftsspiel gegen den Nachbarverein "Blau-Weiß"Thalexweiler. Sicherlich interessant, in welcher Aufstellung der Fußballverein Steinbach am 22. Juli 1945 angetreten war. Hier die Namen: Erwin Schug, Alois Spaniol, Walter Buchholz, Edmund Schmitt, ArthurSchirra, Erwin Müller, Ewald Groß, Josef Spaniol, Alfred Kreuz, Herbert Berwian und Peter Nikolay. Man verlor dieses Spiel mit 4:2.

Gegen Hasborn am 26.081945 spielte zum letzten Mal einen gemischte Mannschaft aus Steinbach/Dörsdorf in folgender Aufstellung: Walter Buchholz, Peter Nicolay, Ewald groß, Josef Perius, Josef Lambert, Josef Schorr(Dö.), Alois Spaniol, Josef Spaniol, Heinz Vogel (Dö.), Erwin Schug, Alfons Schug(Dö.), Ergebnis 3:3

Nach und nach kehrten Spieler der 1. Mannschaft aus Kriegsgefangenschaft heim. Die Mannschaftsaufstellung änderte daher Sonntag für Sonntag ihr Gesicht. Am 09.09.1945 gewann die Steinbacher Mannschaft ihr Spielgegen den Nachbar Dörsdorf mit 5:2 in folgender Aufstellung : Walter Buchholz, Leo Barth, Viktor Schmitt, Ewald Groß, Josef Perius, Josef Fuchs, Ignaz Hell, Werner Paulus, Erwin Schug, Josef Spaniol, Peter Nicolay.

1955 erhielt der Sportverein Steinbach erstmalig in seiner Fußballgeschichte den Fairneßpreis des SFV. Den guten Ruf nutzte man, einen Antrag auf Bau eines neuen Sportplatzes zu stellen. Warum es seit 1948 zum drittenMale zum Neubau eines Sportplatzes kam, sei nachstehend erläutert. In seinen bis 1958 bestehenden 38 Jahren, war der Verein gezwungen, drei Sportplätze neu anzulegen. Der erste Platz, ein Provisorium in der Naindailing(Neuer Distrikt), bestand ca. 5 Jahre. Danach wurde von den Mitglieder, mit Zuschüssen der Gemeinde, ein zweiter Platz im Seiterswald angelegt. Dieser mußte im Jahre 1935 dem Bau der Josef-Bürckel-Siedlungweichen. Für neues Bauland, ebenfalls in der Seiters (untere Reihe der jetzigen obersten Försterstr.), mußte der bestehende Sportplatz um ca. 30 m nach oben verlegt werden.

Der Gemeinde stand laut Beschluß des damaligen Gemeinderates keine Möglichkeit offen, die Kosten für eine Verlegung zu tragen. Der Sportverein, schon damals äußerst rührig, gründete innerhalb seiner Mitglieder eineTheatergruppe, die es sich zur Aufgabe machte, die erforderlichen Gelder aus Theateraufführungen zu beschaffen. Die Theatergemeinschaft zog mit ihren Spielen von Ort zu Ort, um so schnell die Verlegung desSportplatzes zu finanzieren. Die Bauleitung lag in den Händen von Bildhauer Josef Fuchs. Ihm zur Seite stand in der Bauausführung beispielgebend Viktor Schmitt.

Im Jahre 1948 konnte der neue Platz, gleichzeitig mit dem ersten großen Sportfest nach dem Kriege, seiner Bestimmung übergeben werden. Dies war aber nicht die letzte bitter Pille "Sportplatzverlegung". Drei Jahrespäter wurde auch dieser Platz neuem Bauland geopfert. Die Kosten für die Neuanlegung trug die Gemeinde. Die Arbeiten wurden aber von Bürgern der Gemeinde geleistet und Josef Fuchs übernahm mit demGemeindebauamt Eppelborn die Bauleitung. Vielleicht erinnert sich noch der Eine oder Andere daran, daß ihm der Ortsdiener (Pälese Häns) 33 Pfennige (Saarmark) für eine Arbeitsstunde auszahlte. Aber auch dieserSportplatz hatte nur sieben Jahre Bestand. Eine erneute Verlegung um 50m nach oben, war im Jahre 1958 nicht zu vermeiden. Die Fa. Backes aus Hasborn wurde mit der Neuanlegung des Steinbacher Sportplatzes beauftragt.Die Lage - von drei Seiten war der Platz mit Wald umgeben - war ideal. Die Gemeinde trug sich mit dem Gedanken, auch dort einen Kindergarten zu errichten. Die politische Wende vereitelte dieses Vorhaben.

Am 23. Und 24. August 1958 konnte nach drei Jahren bangen Wartens mit einem groß angelegten Sportfest der Sportplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Die tatkräftige Unterstützung der TOTO GmbH gabletztendlich den Ausschlag, daß Steinbach zum Zuge kam. Der jetzige Platz, 1975 mit neuen Drainagen und Kesselasche versehen, hatte in dem Praktikanten der Baufirma Backes, dem nachherigen Direktor der Saar-TotoGmbH, Albert Wagner, einen mächtigen Fürsprecher.

Die erste Meisterschaft nach dem 2. Weltkrieg errang der Sportverein "Elfriede" Steinbach 1953 unter Trainer Leo Barth sen.. Nach einer, bis zur letzten Minute spannenden Runde, gewann man in Bubach dasEntscheidungsspiel mit 5:2 gegen Eiweiler und stieg in die B-Klasse auf. Im Entscheidungsspiel waren nachfolgende Spieler eingesetzt: Walter Buchholz, Herbert Berwian, Edwin Buchholz, Josef Johann, RichardRackow, Hans-Günter Kreuz, Eduard Salm, Alois Rauber, Rudolf Schug, Paul Sommer und Engelbert Lauck. Auf große Feierlichkeiten hatte man aufgrund des plötzlichen Todes von Pastor Emil Müller (er erlag tags zuvoreinem Herzschlag) verzichtet.

Im Jahre 1955 wies der Sportverein 91 Mitglieder auf, davon waren 48 Mitglieder aktiv und 43 inaktiv. Die Mitgliederstärke wuchs von 56 auf 91. Die Gemeinde Steinbach besann sich auf die Notwendigkeit einesSportvereins und senkte die jährliche Sportplatzmiete von 5000 fr. auf 1000 Fr.

Vom Saarl. Fußballverband SFV und der TOTO GmbH wurde dem Verein ein merklicher zuschu0 zuerkannt. Hierzu stellte die Gemeinde den namhaften Betrag von 100.000 Fr. zur Verfügung. Die Gelder wurden zurErstellung neuer Tore und einer Einfriedung des Sportplatzes verwandt.

Schon 1956 wurde das Spielerpotential des Sportvereins immer dünner. Man war gezwungen die Jugendmannschaften wegen Spielermangel abzumelden. Die Gründung immer neuer Dorfvereine mit anderenInteressen verlangte auch vom Sportverein seinen Tribut. Dennoch gelang es dem Fußballverein, 1955 ungeschlagen die Herbstmeisterschaft zu erringen und am Ende der Saison hatte man das große Ziel,Meisterschaft und Aufstieg in die A-Klasse, unter Trainer Pesser, Schmelz geschafft. Nachstehende Spieler waren in der Meisterschaftsrunde 1955/56 eingesetzt: Richard Rackow, Paul Sommer, Josef Johann, Hans-Günter Kreuz, Hans Linnenbach, Edwin Buchholz, Alois Rauber, Eduard Salm, Adolf Salm, Engelbert Lauck, Edmund Schu, Friedrich Spaniol, Hildebert Berwian, Herbert Kirsch, Horst Schmidt, Günter Buchholz undOttwin Schu.

Am 24.08.1958 konnte der neue Sportplatz mit einem großen Sportfest seiner Bestimmung übergeben werden. Neben der Einweihung des neuen Sportplatzes konnte der Sportverein 1958 auch auf eine 3-jährigeZugehörigkeit zur A-Klasse Kreis Mittelsaar zurückblicken. Die Kosten des Sportplatzneubaues beliefen sich auf 7.995.995 Frs. Vorsitzender Viktor Schmitt erhielt für seine besonderen Verdienste vom Saarl. Fußballverbandam 08.07.1956 die Bundesehrennadel des DFB.

Die Vereinskasse konnte bedeutend aufgebessert werden. Die stattgefundenen Sportfeste in den Jahren 1948, 1949, 1958, 1960, 1964, 1966 brachten eine solide Grundlage. Die Kameradschaft wurde bei Fahrten nachHomburg, Hamburg, Hähnlein, Franfurt/Main u.a. merklich gefestigt.

1962 wurde die 1. Und 2. Mannschaft des Sportvereins "Elfriede" zum zweiten Male mit dem Fairneßpreis des SFV ausgezeichnet. Besondere Vorkommnisse veranlaßten den Verein, das Statut e.V. zu beantragen. Am04.02.1963 wurde der verein unter dem Vereinsregister V.R.29 vom 04.02.1963 beim Amtsgericht Tholey eingetragen.

Am 01.08.1963 stellte der Vorstand des Vereins beim Kultusministerium einen Antrag auf Bau einer Umkleidekabine. Das Ministerium sagte einen Zuschuß von 80% zu. Der Sportverein Steinbach hatte Dankseines Vereinswirtes Graf dort schon einen Duschraum, um den er Jahre beneidet wurde. Die Gemeinde, überrascht von der Großzügigkeit des Ministers, stellte daraufhin die restlichen 20% in Aussicht.

Am 06.10.1963 beschloß die Versammlung des Sportvereins, anwesend waren 17 Mitglieder, die Westseite des Sportplatzes mit Barrieren einzufrieden. Die Kosten sollten von den Mannschaftsgeldern finanziert werden. DerBau der Umkleidekabine erhielt seiner ersten Dämpfer, als der Gemeinderat Steinbach 1946 seinen Beschluß, 20% der Kosten zu übernehmen, in 10.000 DM Höchstbetrag umwandelte. Aber auch diesen Beschluß hob dieGemeinde 1965 auf, obwohl seitens des SFV nochmals darauf hingewiesen wurde, daß man den Zuschuß von 80% aufrecht erhalten würde, sobald die Restfinanzierung durch die Gemeinde sichergestellt sei. Hierzu faßteder Gemeinderat Steinbach folgenden Beschluß: "Der Bau der Umkleidekabine mit Schulungsraum wird zurückgestellt. Der Gemeinderat sieht keine dringende Notwendigkeit und lehnte daher einen Zuschuß ab, weilzudem auch die Kreditgrenze überschritten sei."

Damit war das Bauvorhaben Umkleidekabine gestorben. Die Nordseite des Sportplatzes wurde 1965 mit Barrieren eingegrenzt. Der Antrag des Sportvereines an die Gemeinde zwecks Ankaufes einer Fertiggarage zurUnterbringung der Geräte wurde ebenfalls abschlägig beschieden.

Schwere Jahre für den Fußballsport brachten die Jahre von 1965 bis 1967. Die Spielerdecke wurde so dünn, daß nur mit größten Anstrengungen Sonntag für Sonntag 11 Spieler zur Verfügung standen. Die 2. Mannschaftmußte aus den geschilderten gründen abgemeldet werden. Der lobenswerte Beschluß des Vorstandes, die Sportplatzanlage mit Pyramidenpappeln anzupflanzen, wurde im Frühjahr 1966 in die Tat umgesetzt. DiePappeln rund um den Sportplatz prägten lange das Dorfbild mit, so daß man die Sportplatzanlage ohne Übertreibung als ein Schmuckstück bezeichnen konnte.

1967 Übernahm Viktor Schmitt neben dem Amt des Vorsitzenden auch das Amt des Schriftführers. Die betreffende Jahreshauptversammlung war nur von 11 Mitgliedern besucht. Mit Manfred Schöndorf begann dieVerpflichtung der bezahlten Trainer in Steinbach. Am 25.02.1968 wurde dem Antrag des Sportvereins, eine Hälfte der Spielfläche mit einer Flutlichtanlage zuversehen, vom SFV stattgegeben. Das erste Training unter Flutlicht fand am 09.01.1969 statt. Zum gleichen Zeitpunkt stimmte die Gemeinde der Turnhallenbenutzung durch den Sportverein zu. Die Benutzung des Badeskostete 50 Pfg.

1969 wurde die Spielfläche des Sportplatzes mit roter Kesselasche überfahren. Die Kosten beliefen sich auf 2.500,- DM und wurden von der Gemeinde übernommen. Die Verbesserung der Sportanlage und der merklicheAufschwung im Verein brachte einen großen Mitgliederzuwachs. Ende 1969 zählte der Verein 153 Mitglieder. Im gleichen Jahr wurden die bisherigen Holztore durch Aluminium ersetzt.

1970 übernahm mit Winfried Müller ein neuer Mann das Training der Steinbacher Fußballer. Wie das 40-jährige Bestehen, so feierte der Verein auch sein 50-jähriges in würdiger Form. Anläßlich des 50-jährigen Bestehenswurde dem SV Steinbach die Ausrichtung des Amtspokalturniers übertragen.

Aus dem Jahre 1970 bleibt noch die Errichtung der Treppe vom Sportplatz zum Festplatz, so wie die Vergabe der Trikotwäsche für die 1. und 2. Mannschaft an Privat zu erwähnen.

Im März 1971 beschloß eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit 18 Ja-, 1Nein-Stimme und 7 Enthaltungen, die bisherige Vereinsfarben schwarz-weiß-rot in (ganz) violett zu ändern- Eine bedeutendeEntscheidung fällte die Jahreshauptversammlung des Sportvereins vom 04.09.1971. Sie änderte den bisherigen Namen des Sportvereins "Elfriede" Steinbach in FV Steinbach.

Im Herbst 1971 konnten auch die Barrieren auf der Süd- und Ostseite des Sportplatzes angebracht werden. 1972 gelang dem FV Steinbach endlich wieder eine Meisterschaft und somit der Aufstieg von der C-Klasse, in dieman 1966 abgestiegen war, in die B.Klasse III/Theel (jetzige Kreisliga A). der Erfolg war umso schöner, weil auch die 2 Mannschaft die Meisterschaft erringen konnte. Sicher war dies ein Erfolg der zielstrebigen Arbeit vonTrainer W. Müller. Im letzen Spiel der Runde schlug man die Mannschaft aus Wemmetsweiler mit 4:0 (Tore: Alwin Schedler 3, Manfred Krämer 1). Hierbei gebührt aber dem Nachbarverein Dörsdorf ein herzlichesDankeschön. Er schlug nämlich den mit Steinbach punktgleichen SV Welschbach mit 5:1. Das entscheidende Spiel bestritt Steinbach in folgender Aufstellung.

Gerstner Gerhard,Schmitt Benno,Schmitt Josef,Müller Helmut,Müller Winfried,Groß Peter,Jeglorsch Chistian,Krämer Manfred,Balzer Willi,Barth Leo,Schedler Alwin

Im Spiel um die Kreismeisterschaft schlug man die SF Tholey im Halbfinale. Um die Landesmeisterschaft verlor man aber in Wemmetsweiler gegen Ormesheim mit 1:3. Nach Abschluß der Spielsaison 1971/72 wurde der 1. ud2. Mannschaft des FV Steinbach der Fairneßpreis des SFV zuerkannt.

In der Jahreshauptversammlung am 10.09.1972 trat Viktor Schmitt aus dem Fußballverein Steinbach aus. Ihm sei an dieser Stelle für seinen unermüdlichen Einsatz und seine aufopfernde Tätigkeit zum Wohle desFußballvereins Steinbach, mit vielen persönlichen Opfern, herzlich gedankt. 25 Jahre 1. Vorsitzender des Fußballvereins zu sein, haben anerkennende Spuren hinterlassen. Wir möchten mit damaligem PräsidentHermann Neuberger, als er ihm im Saalbau in St.Wendel am 15.06.1968 die Silberne Verbandsnadel ansteckte, sagen:" Viktor, Du hast sie verdient !"

Neuer 1. Vorsitzender 1972 wurde Emil Spaniol. Zum Ende des Jahres 1972 konnte die neue Flutlichtanlage fertiggestellt und die Einfriedung des Sportplatzes abgeschlossen werden. Die VereinsvorständeversammlungSteinbach übertrug dem FV Steinbach die Ausrichtung des Heimatfestes 1973, das Heimatfest, an dem sich alle Steinbacher Ortsvereine beteiligten, war ein voller Erfolg. Der Festzug mit 13 Festwagen und 18 Gastvereinenstand wie das Fest unter dem Motto "Sport und Hobby". Drei Trage wurde gefeiert, kulturell und wirtschaftlich war man im FV zufrieden. Selbst dem Antrag des FV, den Zuschuß für die Festwagen von 400,- DM auf 1500,-DM zu erhöhen, stimmte die Gemeinde zu. Nach Abschluß des Jahres 1972 konnten 49 männliche Personen und eine Frau als Neuzugang in den FV Steinbach registriert werden. Die Jahreshauptversammlung am 26.08.1973legte fest, daß Vorstandswahlen nur noch alle zwei Jahre stattfinden.

Am 21.06.1973 übernahm Helmut Müller das Amt als Jugendtrainer. Weiter 64 Personen traten dem FV als neue Mitglieder bei. Für die Spielsaison 1973/74 konnten 8 Mannschaften (2 Senioren, 6 Jugendmannschaften, eineAH) und zwei Schiedsrichter gemeldet werden. Die Kosten der restlos erneuerten Flutlichtanlage betrugen 24.000,-DM, davon erbrachte der Verein eine Eigenleistung in Höhe von 7100,-DM.

Jakob Michely, Altenkessel, übernahm am 31.01.1974 die Trainerstelle beim FV Steinbach. Am 10.02.1974 stellte der FV Steinbach einen Antrag auf Erstellung einer Umkleidekabine mit Schulungsraum an die nunzuständige Gemeinde Lebach. Im März 1974 wurde der FV Steinbach Mitglied im Amtsverband für Leibesübungen.

Der dem Sportkameraden Arthur Schmitt, nach dem Krieg nach Großentaft verzogen, versprochene Besuch wurde vom 13.-17. Juli 1974 durchgeführt. Die ausgetragenen Freundschaftsspiele konnten wir, 1. Mannschaftmit 5:1 und 2. Mannschaft mit 4:1, gewinnen.

Eine besondere Ehre widerfuhr Hans Perius. Ihm wurde im Juli 1974 die "Goldene Pfeife" für 20-jährige aktive Schiedsrichtertätigkeit verliehen- Gottlieb Kreutzer erhielt am 03.08.1974 die Verbandsehrennadel. Diebisherigen Erfahrungen veranlaßten den FV Steinbach, eine neue Satzung zu erstellen. Dieselbe wurde am 29.12.1974 von der Mitgliederversammlung verabschiedet.

Im Jahre 1975 wurde mit dem Bau der Umkleidekabine begonnen. Ein lange angestrebtes Ziel ging damit seiner Erfüllung entgegen. Gleichzeitig wurde hinter dem Tor zur Seiterstraße ein 4m hoher Fangzaun angebracht.

Emil Spaniol legte am 28.06.1975 den Vorsitz im Verein nieder. Vom 28-30.061975 erwiderte Großentaft unseren Besuch vom Vorjahr. Auf der Seite zu den Gärten der Försterstraße wurde ein Sicherheitszaun miteinem Kostenaufwand von 36.000,- DM errichtet. Am 31.07.1975 begann die Fa. Follmann, St. Wendel, mit der Erneuerung der Drainagen und der Spielfläche des Sportplatzes. Die Arbeit wurde 1976 mit einemKostenaufwand von 126.000,- DM beendet.

Für die Saison 1975/76 wurde Herbert Stöhr als neuer Trainer verpflichtet. Nach der Erringung der Meisterschaft im Jahre 1975 erreichte unsere A-Jugend mit dem Aufstieg in die Kreisklasse ihre bisher höchste Spielklasse.Die Jahreshauptversammlung vom 02.08.1975 mußte abgebrochen werden, weil kein Vorstand gewählt werden konnte. Die Fortsetzung der Versammlung am 10.08.1975 wählte Ernst Johann als neuen 1. Vorsitzenden.

Im August löste Wieland Fischer Herbert Stöhr als neuen Trainer ab. Leo Barth jun. wurde offizieller Jugendtrainer. Im Jahre 1977 zeichnete sich die Fertigstellung der Umkleidekabine mit Wirtschaftsraumab. Die gigantischen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder machten dies nach zweijähriger Bauzeit möglich. Für die Getränkelieferungen begannen bereits im Januar 1977 die Verhandlungen. Eine hierfür auf Vorschlagvon Bürgermeister Peter Schmitt, Lebach, anberaumte Versammlung, zu der 71 Mitglieder gekommen waren (65 abstimmberechtigt), entschied sich unter der Versammlungsleitung von Leo Barth sen. Mit 56 für "Schloß". Mitder Lieferung wurde der Bierverlag Benno Falk, Thalexweiler, beauftragt.

Der lang ersehnte Augenblick kam am 01.04.1977. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Umkleidekabine mit Wirtschaftsraum (heute Vereinsheim) seiner Bestimmung übergeben. Mit einem Kostenvolumen von 170.00,-DM, die Gemeinde zahlte 130.000,- DM, und mit 40.000,-DM Eigenleistung vollbrachte der FV eine beispielhafte Tat. Im Juli 1977 erhielt Hugo Schirra für besondere Verdienste in der Jugendarbeit dieVerbandsehrennadel. Im August 1977 wurde Hans Trenz neuer Jugendleiter, Emil Spaniol neuer 1. Vorsitzender.

Für die Saison 1978/79 verpflichtete der Verein Rudolf Schäfer, Gresaubach, als neuen Trainer. Eine sehr erfolgreiche und eindrucksvolle Sportwerbewoche führte der Verein aus Anlaß des 6ß-jährigen Bestehens in derZeit vom 29.06.-07.07.79 durch. Im August 1979 wurde Erwin Kreuz neuer Jugendleiter. Im gleichen Monat wurde Hans Schu 1. Vorsitzender des FV Steinbach. Unter der Bauleitung von Hans-Günter Kreuz und Edmund Klein wurden im September 1979 alle Arbeiten zur Erstellung der Einfriedung des Sportplatzes abgeschlossen.Am 18.10.1979 beendete Trainer Rudi Schäfer seine Arbeit in Steinbach. Übergangstrainer wurde Erwin Kreuz, nachdem Hugo Schirra für das Traineramt nicht zur Verfügung stand. Am 01.11.1979 übernahm WielandFischer, Lebach, erneut das Traineramt im FV Steinbach.

Im Jahre 1980 führte der FV erstmalig das Turnier "Unser Dorf spielt Fußball" durch. 14 Dorfvereine hatten sich beteiligt. 1980 wurde Rudolf Holz neuer Jugendleiter. Die Jahreshauptversammlung im März 1980 wählteEdmund Klein zum 1. Vorsitzenden des Fußballvereins. Am 28.06.1980 wurde der bisherige Trainer W. Fischer nach sehr erfolgreicher Arbeit als Trainer des FV Steinbach verabschiedet. Sein Nachfolger als neuerSpielertrainer wurde am 01.07.1980 Leo Barth jun..

Vom 05.06-17.06.1981 fand das zweite Turnier "Unser Dorf spielt Fußball" statt. Im Februar 1981 veranstaltete der FV zum ersten Mal seinen "ECKBALL" als Faschingsveranstaltung im Vereinsheim. Die 2. Mannschafterrang in ihrer Klasse die Meisterschaft. Helmut Scholl löste am 19.07.1981 den bisherigen Vorsitzenden Edmund Klein ab.

Sehr gute Aufbauarbeit leisteten die beiden Trainer Leo Barth jun. Und Erwin Kreuz. Das spielerische Niveau und eine vorbildliche Kameradschaft waren Garanten einer erfolgreichen Saison, die die 1. Mannschaft alsVizemeister und die 2. Mannschaft als Meister abschloß.

Daß die Spieler die Fahrtkosten zu den Auswärtsspielen selbst bezahlten, soll nicht unerwähnt bleiben. Trainer Leo Barth jun. Bedankte sich bei allen Spielern für den sportlichen Anstand, die Bereitschaft, das Beste zugeben, und die gezeigte sportliche Diziplin (keine Hinausstellungen, keine Geldstrafen im gesamten Jahr).

Auch 1982 war das Turnier "Unser Dorf spielt Fußball" vom 10.-20-06.1982 ein großer Erfolg. Für die Saison 1982/83 mußte der FV zum ersten Mal eine Spielgemeinschaft für die A-Jugend mit Dörsdorf eingehen. In derSpielsaison 1981/82 besuchte einzig Günter Schu alle 85 Trainingseinheiten der aktiven Mannschaften, Joachim Spaniol folgte mit 81 Einheiten. Torschützenkönig für die 1.Mannschaft Gerd Perius mit 21 Toren und für die2.Mannschaft Rudolf Nicolay mit 20 Toren. Die 2 .Mannschaft errang zum 2 mal in Folge die Meisterschaft, die 1.Mannschaft belegte den 4.Tabellenplatz. Einen Antrag der AH, den Weg von der Umkleidekabine bis zurTreppe mit Verbundsteinen auszubauen, wurde stattgegeben. Beim Familienabend 1982 des FV waren 233 Personen anwesend.

In der Jahreshauptversammlung am 30.01.1983 wurde Joachim Spaniol 1. Vorsitzender. Das Turnier "Unser Dorf spielt Fußball" wurde auch 1983 durchgeführt. Trainer Leo Barth jun. Teilte dem Vorstand mit, daß er mitAblauf der Saison seine Trainertätigkeit in Steinbach beendet. Nachfolger wurde Manfred Schöndorf. Die 2.Mannschaft wurde 1983 zum 3.Mal in Folge Meister.

1983/84 wurde Gerd Perius Jugendtrainer. 1984, und zwar vom 01.-11.06, wurde das Turnier "Unser Dorf spielt Fußball" in seiner Durchführung geändert. Im Rahmen des 65-jährigen Bestehen des Vereins veranstaltete derFV "Unser Dorf bei Sport und Spiel" mit 5 Disziplinen (Fußball, Staffellauf als Sackrennen, 60 Meter, Kugelstoßen, Dosenwurf und Ballzielwurf). Damit wurde allen Mitgliedern der Dorfvereine eine aktiveTeilnahme ermöglicht. Mit Beendigung dieses Turniers trat der FV vorläufig von der Ausführung dieser Veranstaltung zurück, weil er sich aus Anlaß seines 70-jährigen Bestehens für die Ausrichtung des Heimatfestes1989 bewerben werde.

1984 feierte die "Alt-Herren-Mannschaft" ihr 25-jähriges Bestehen. Im Oktober 1984 löste der Fußballverein seinen Trainervertrag mit Manfred Schöndorf. Wilfried Müller wurde Trainer für die Übergangszeit bis Sommer1985. Eine zweite Ehrung erfuhr Hans Perius für seine 30-jährige aktive Schiedsrichtertätigkeit.

Im Januar 1985 nahm die neu ins Leben gerufene "Alters-AH" an einer Punkterunde teil. Die Sparte AH und AAH zählte zu diesem Zeitpunkt 53 Mitglieder. Nach 14-jähriger sehr guter Kassenführertätigkeit von ErwinSträßer entschied sich die Jahreshauptversammlung 1985 mehrheitlich für Dieter Salm als neuen Kassenführer im Fußballverein. Die Jugendleitung übernahm im Jahre 1985 Günter Balzer. Toni Strauß wurde zum 2.Male alsPlatzwart bestätigt. Für seine vorbildliche Arbeit gebührt ihm ein besonderer Dank.

Nach 13-jähriger Tätigkeit beendete Leo Barth sen. Seine Vorstandsarbeit im FV. Ihm und Erwin Sträßer dankte der Verein mit der Überreichung eines Präsentes in der Vorstandssitzung am 13.03.1985. Im Mai 1985 setzte derVorstand neue Monatsbeiträge für Arbeitslose, Bundeswehrangehörige, Spieler aus anderen Orten und den dritten Vereinsangehörigen aus einer Familie fest. Die Saison 84/85 endete für den FV mit dem Abstieg in die B-Klasse. Kurioserweise wurde unsere 2.Mannschaft erneut Meister in ihrer Klasse.

Für die Spielrunde 1985/86 verpflichtete der Vorstand Jörg Wartenpful als neuen Trainer. Für die B- u. C-Jugend mußten Spielgemeinschaften mit dem Nachbarverein Dörsdorf eingegangen werden. Das Interesseunserer kleinsten war so groß, daß eine F-2-Jugendmannschaft nachgemeldet werden konnte. Erfreulich für den Verein war die Tatsache, daß seine Werbung für den Plakataufdruck von 21 Gewerbetreibenden angenommenwurde. Ein außerordentlich schmerzliches Ereignis traf den Verein mit dem tödlichen Sportunfall (erstmals in der Vereinsgeschichte) seines AH-Spieler Toni Linnenbach. Um die Hinterbliebenen zu unterstützen, eröffneteder Verein spontan ein Sonderspendenkonto und beschloß die Austragung eines Benefizspieles auf breiter Ebene. Im November 1985 mußte die AAH wegen Spielermangels den Spielbetrieb einstellen.

Das lange Bestreben, einen Geräteraum an das Vereinsheim anzubauen, fand bei Ortsvorsteher Fuchs Gehör. Im Einvernehmen mit ihm wurde seitens des Stadtteiles Steinbach ein Antrag an die Stadt gerichtet, auf demFestplatz in Verbindung mit dem Geräteraum für größere Festveranstaltungen eine dringend notwendige öffentl. Toilettenanlage zu bauen. Fuchs stellte dem FV die Möglichkeit vor, daß die Stadt die Materialkostenübernehme, wenn der FV die Rohbauarbeiten ausführt. Diese Ansinnen fand die einstimmige Zustimmung des Vorstandes des FV.

Der Beschluß des Vereinsvorstandes, ein Benefizspiel für den tödl. Verunglückten Spieler Toni Linnebach auszutragen, wurde im Januar 1986 so erweitert, daß in Steinbach ein besonderer Fußballtag unter dieSchirmherrschaft von Klassenleiter Helmut Mink, Thalexweiler, an dem sich auch der Sportverein Thalexweiler beteiligen sollte, veranstaltet wurde. Der Erlös dieses Tages wurde je zur Hälfte an die Hinterbliebenen des ToniLinnenbach und denen des nach einem Training plötzlich verstorbenen Jürgen Rackow überwiesen. Das Spendenkonto eröffnete der FV mit einer Ersteinlage. Der vorerwähnte Fußballtag fand am 22.09.1986 statt. MitAblauf des Jahres 1986 wurden die Sonderkonten aufgelöst.

Unsere 2.Mannschaft beendete auch die Saison 1985/86 mit der Erringung der Meisterschaft, die 1.Mannschaft wurde Vierter. Trainer Wartenpful gab im juli 1986 seine Tätigkeit im FV Steinbach auf. Leo Barth jun. Erklärtesich bereit, das Training im FV zu übernehmen. Am 22.11.1986 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau des Vereinsheimes gefeiert werden. Für die Bepflanzung des Festplatzes stiftete der FV einen Baum im Wertvon 500,- DM.

Die 1.Mannschaft ging als Tabellenführer in Jahr 1987. Die 2.Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt seit 28 Spielen ungeschlagen (26Siege, 2 Remis) Endlich wieder sportliche positive Aussichten unter einem neuenTrainer.

1987 löste Carlo Recktenwald Joachim Spaniol in der Vereinsführung ab. Thomas Schu wurde neuer Jugendleiter und Hans Trenz übernahm das Amt für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein. Das am 28.11.1986verschobene richtfest wurde nun am 21.02.1987 durchgeführt.

"Neue Initiative-Gestaltung Vereinsleben" war das Schlagwort der 1. Vorstandssitzung im Jahre 1987. Der Vorstand beschloß, Vereinsmitglieder bei Vollendung des 50, 60, usw Lebensjahres sowie bei ihrer GoldenenKommunion und die Erstkommunikanten von Vereinsmitgliedern zu beschenken. Erstmalig wurde eine Bandenwerbung am Sportplatz beschlossen. Ein weiteres Sportangebot unterbreitet Hans Trenz für den FV allenInteressenten, sich an einem Fitneßtraining für jedermann zu beteiligen.

Einen neuen Akzent setzte die AH mit der Einführung und Gestaltung eines "Oldie-Abends". Zeitpunkt war die Hexennacht 1987. Der FV errang mit seiner 1. Und 2.Mannschaft nach Abschluß der Verbandsrunde 1986/87die Meisterschaft in der B-Klasse Lebach und stieg in die A-Klasse III/Theel auf. Die 2.Mannschaft schaffte einen Start-Ziel-Sieg und wurde zum 6.Mal in den letzten 7 Jahren Meister. Mit nur einem Punktverlust blieb sieseit Oktober 1985 ungeschlagen.

20 Spieltage führte die 1.Mannschaft die Tabelle an, ein würdiger Abschluß für die gezielte Arbeit von Leo Barth. Bei der Meisterschaftsfeier am 06.06.1987 übernahmen wir dem Bericht dr SZ vom 12.06.1987 folgendesZitat des 1.Vorsitzenden Carlo Recktenwald: "Der Erfolg war nur möglich durch die zielstrebige Arbeit unseres Trainers, sowie durch den kameradschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften." Bei der gleichenFeier erhielten Emil Spaniol, Hans-Günter Kreuz und Leo Barth sen. Die Verbandsehrennadel in Bronze und Helmut Müller dieselbe in Silber. Weiter wurden zahlreiche Mitglieder für 40-jährige und 25-jährigeMitgliedschaft im FV ausgezeichnet. Alle Namen hier aufzuführen, würde den Rahmen dieser Niederschrift sprengen.

Folgende Spieler bestritten das entscheidende Spiel um sie Meisterschaft am 03.05.1987 gegen Welschbach (6:0): Markus Schirra, Peter Schu, Michael Kutsch, Thomas Willms, Leo Barth, Joachim Spaniol, Thomas Schu,Gerd Perius, Lothar Scherer, Jürgen Müller, Gerhard Müller, Manfred Schnur, Rudi Nicolay. Die Tore erzielen: Peter Schu (2), Rudi Nicolay, Thomas Schu, Gerd Perius und Thomas Willms.

Leo Barth jun. Hatte den Vorstand schon frühzeitig in Kenntnis gesetzt, daß er aus persönlichen Gründen seine Arbeit in der kommenden Saison nicht fortsetzen kann. Mit Klaus Kirsch wurde ein neuer Mann berufen, dieMannschaften in der Spielrunde 1987/88 zu führen. Neben der bestehenden Spielgemeinschaft für A-, B- und C-Jugend mußte jetzt mit Sotzweiler ein weiterer Verein in die Bresche springen.

Am ersten Heimspieltag der neuen Saison (09.08.1987) wurde das erste Rostwürstchen im fertiggestellten Verkaufsstand im Anbau offiziell verkauft. Am 05.10.1987 genehmigte die Sportplanungkommision denHöchstzuschuß für die Anbaumaßnahme des Vereinsheimes. In der Vereinsvorständeversammlung am 18.11.1987 bewarb sich der FV Steinbach anläßlich seines 70-jährigen Bestehens für die Ausrichtung desHeimatfestes 1989. Die Vereinsvorstände stimmten dem Antrag zu. Das Heimatfest wurde für die Tage vom 28.-31.07.1989 terminiert.

 

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